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Der weite Weg zum Bundesligaspieler...
Als ich am 7.12.1988 das Licht der Welt erblickte, wusste ich damals noch nicht
dass ich mich knapp 21 Jahre später "Weltmeister" nennen darf.
Aber schon früh war klar, dass ich ein sportverrückter Mensch werden würde.
Zum Handball bin ich eigentlich durch meinen Vater gekommen, denn auch er
war einst ein begnadeter Ballwerfer! Seit ich denken kann war ich am Wochenende
mit meinem Vater auf Tour in den Hallen Südbadens, auch damals schon mit dem
Handball im Gepäck.
In meinem Heimatverein SG Köndringen/Teningen bekam ich
dann im November 1995 meinen Spielerpass und von dort an gab es für mich
nur noch einen Berufswunsch: Handballprofi!!
Trainiert von meinem Vater, habe ich das Handball spielen gelernt.
Bis zu meinem 18. Lebensjahr blieb ich meinem Heimatverein treu, und hatte
eine unglaublich schöne Zeit, in der ich alle Altersstufen durchlaufen habe. Kurz nach meinem 17. Geburtstag feierte ich mein Debut in der 1. Herrenmannschaft
der SG Kö/TE in der Regionalliga Süd. Zwei Jahre später holte mich Goran Suton
dann nach Willstätt. Im 60 km entfernten Willstätt unterschrieb ich
dann meinen ersten Profivertrag beim TV Willstätt-Ortenau, wo wir in
der 2. Bundesliga Süd kraftig um den Aufstieg mitspielten.
In meiner ersten Saison der 2. Liga erzielte ich stolze 122 Tore und
wir schlossen die Runde als Drittplatzierter ab.
Im zweiten Jahr wollten wir natürlich am Ende noch weiter oben stehen.
Dies sollte uns bis Mitte Februar 2009 auch gelingen.
Warum nur bis Mitte Februar?? Wie aus heiterem Himmel erlangte
uns die Hiobsbotschaft, dass die finanziellen Mittel nicht reichen würden
die Saison zu Ende zu führen. So zog es mich dann
mit Felix Danner (dessen Wechsel nach Nordhessen schon bekannt war)
nach Melsungen. Ich habe mich hier dank der super Mithilfe der
Verantwortlichen und des Sportlichen Leiters, Alexander Fölker, sofort gut eingelebt.
Bei der MT unterschrieb ich dann einen Vertrag bis 30.6.2011
und hatte von dort an die Möglichkeit, mit Weltmeistern
wie Mario Kelentric und Frank Junillon zu trainieren und mein Können
unter Beweis zu stellen.
Die Krönung meiner noch jungen Karriere war dann sicherlich
der Gewinn des Weltmeistertitels im August 2009 in Kairo...
Jetzt möchte ich Euch noch den Rest der Familie Schöngarth vorstellen:
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Weihnachten 1990:
als 2-jähriger beim Geschenke auspacken unter
Aufsicht meiner Mutter!:-)
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Von links nach rechts:
Meine Schwester Simone, neben ihr mein Patenonkel Dirk, Sandra (Freundin von Dirk) rechts daneben und Maik, der Freund meiner Schwester ganz rechts vor der Kölnarena!
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Meine handballverrückten Eltern Ralf und Traute!
Sie sind auch gleichzeitig meine größten Fans!:-) |
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